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Bundesverdienstkreuz für Grovesmühle-Gründer

Nach der Ehrung im Marburger Rathaus (von links): Veckenstedts Bürgermeister Karl-Heinz Abel, Staatssekretär Dr. Thomas Schäfer, Grovesmühle-Schulleiter Dr. Rolf Warnecke, Dr. Gert-Ulrich Buurman, Gisela Buurman und Marburgs Oberbürgermeister Egon Vaupel.

Dr. Gert-Ulrich Buurman, der Gründer des Landschulheims Grovesmühle bei Veckenstedt, wurde vor wenigen Tagen in seiner Heimatstadt Marburg mit dem Bundesverdienstkreuz geehrt. Buurman rief mit der Grovesmühle im Jahr 1995 eine der ersten privaten Schulen in den neuen Bundesländern ins Leben.

Von Jörg Niemann

Marburg/Veckenstedt. Für seine Verdienste um die Entwicklung junger Menschen wurde dem 72-jährigen Marburger Dr. Gert-Ulrich Buurman vor wenigen Tages in seiner Heimatstadt das Bundesverdienstkreuz verliehen. Doch nicht nur an seinem Wohnort hat der Name Buurman einen ausgezeichneten Ruf, auch in der Harzregion hat er Bedeutendes geleistet. fiert-Ulrich Buurman gründete im Jahr 1995 das Landschulheim Grovesmühle bei Veckenstedt. Damals eher ein Wagnis, ist das Landschulheim heute ein wichtiger Bestandteil der Schullandschaft im neuen Harzkreis. Aus dem einstigen Experiment sind ein staatlich anerkanntes Gymnasium, eine Realschule und eine Fachoberschule mit dem Schwerpunkt Technik geworden. Das alles reicht dem inzwischen in den Ruhestand getretenen Gründer nicht. Pläne für eine erweiterte Schulform im Sozialwesen warten darauf, umgesetzt zu werden. Doch nicht nur die Grovesmühle ist ein „Kind" von Dr. Gert-Ulrich Buurman. Auch die Grundschule am Kirchplatz entstand vor wenigen Jahren unter seiner Regie. Dank dieses Engagements gehört der Ort Veckenstedt heute zu einer Bildungshochburg im Nordharz. Während andernorts Schulen geschlossen werden, wird in Veckenstedt erweitert. Das hat dem rastlosen Pädagogen vor allem im Ort selbst viel Anerkennung gebracht. Das Engagement für Schulen wurde Buurman förmlich in die Wiege gelegt. Sein Vater Gerhard gründete das Landschulheim Steinmühle in Marburg-Cappel. Dort legte auch der Sohnemann sein Abitur ab und studierte danach Germanistik, Anglistik sowie Sport. Während des Studiums lernte er seine Frau Gisela kennen. Beide unterrichteten danach an der Steinmühle. Als Dr. Gert-Ulrich Buurman die Leitung der Steinmühle übernahm und später auch die Grovesmühle ins Leben rief, hielt ihm seine Frau den Rücken frei. „Deshalb", so der Geehrte nach der Auszeichnung im Marburger Rathaus, „gehört das Bundesverdienstkreuz zur Hälfte auch ihr." Auch wenn er sich offiziell zur Ruhe gesetzt hat, ist Buurman häufig in Veckenstedt zu Gast. Bei schönem Wetter kommt der begeisterte Hobbyflieger durch die Lüfte, im Winter aber zumeist mit dem Auto angereist. So wird es auch heute sein, denn fiert-Ulrich Buurman hat aus Anlass seiner hohen Ehrung in der Grovesmühle einige seiner Mitstreiter zu einem kleinen Empfang eingeladen.

 

ARD und Kinderkanal strahlen „Tigerentenclub" mit Harzer Beteiligung aus

Für das Landschulheim Grovesmühle waren beim „Tigerentenclub" 58 Kinder aus den Klassen 5 und 6 waren bei der TV-Aufzeichnung in Göppingen dabei.

In einigen Familien werden morgen zu unüblicher Zeit die Fernseher heiß laufen. Um 5.45 Uhr strahlt die ARD zum ersten Mal den aktuellen „Tigerentenclub" aus. Normalerweise lockt dies keine ganzen Familien vor das TVGerät, doch diesmal ist es etwas ganz Besonderes: Ein Team der Grovesmühle ist mit von der Partie.

Von Jörg Niemann

Veckenstedt. Wenn einer eine Reise tut, dann kann er viel erleben, sagt der Volksmund. Die Schüler der Klassen 5 und 6 des Landschulheimes Grovesmühle aus Veckenstedt können dieses Sprichwort jetzt bestätigen. 58 Mädchen und Jungen des Gymnasiums weilten kürzlich auf Einladung des Südwestdeutschen Rundfunks (SWR) für eine Folge der Kindersendung „Tigerentenclub" in Süddeutschland. Als Spielteam für das Landschulheim Grovesmühle, das gegen die Bach-Schule Offenbach (Hessen) wetteiferte, gingen Eileen von Hoyningen Heune aus Ilsenburg, Kerry Orlowski aus Vienenburg, Florentine Wendt aus Berßel, Timo Loga aus Bad Harzburg und Cora Helmholz aus Wernigerode ins Rennen - lautstark unterstützt von ihren Klassenkameraden im Publikum. Wie der spannende Wettstreit ausgegangen ist, bei dem es auf Fragen zur Allgemeinbildung ebenso ankam wie auf sportliches Geschick und besondere Talente, wird an dieser Stelle noch nicht verraten. Nur so viel vorweg: Für die mitgereiste Grovesmühlelehrerin Marianne Groninga beendete die Spielshow mit einer ganz speziellen Überraschung - und auch die wird noch nicht verraten. Die Schülerinnen und Schüler der Grovesmühle bereiteten sich mit großem Elan und viel Engagement auf ihren Fernsehauftritt vor. So wurde zusammen mit Mitgliedern der Schulband der Titel „Geile Zeit" der Popgruppe „Juli" einstudiert, der in der Sendung auch zu hören sein wird. Ebenso zu sehen ist ein kurzer Videofilm, in dem sich das Landschulheim selbst vorstellt. Der Film ist die erste TV-reife Eigenproduktion der aus Schülern bestehenden Grovesmühler Filmgilde. Außerdem bastelten die Kinder im Kunstunterricht Transparente, mit denen sie während der Aufzeichnung im Studio in Göppingen ihre Mannschaft aus dem Publikum heraus anfeuerten. Nun hoffen alle, dass möglichst viele von ihren Gesichtern und Sprüchen im Fernsehen zu sehen und zu hören sein werden.

 

Landschulheim Grovesmühle macht sich auf den Weg zum Tigerentenclub

Der Tigerentenclub hat eingeladen, Grovesmühle geht auf Reisen.

Das Landschulheim Grovesmühle geht auf Reisen.Grund ist ein Auftritt im Tigerentclub des SWR, der in Gsppingen bei Stuttgart aufgezeichnet wird. Die Grovesmühle erhielt im Dezember Post von dem Fernsehsender mit der Anfrage, ob die Schule am Tigerentenclub teilnehmen möchte. Bei den Kindern der 5. Klassen löste die bloße Erwähnung einer möglichen Teilnahme am Tigerentenclub pure Begeisterungsstürme aus. Ein Zurück gab es somit nicht mehr. Sämtliche Probleme wie Zeugnisübergabe oder Ferienbeginn wurden gelöst, eine Jugendherberge für 60 Kinder aus der 5. und 6. Klasse sowie ein Busunternehmen wurden  gefunden.  Alle  entstehenden Kosten müssen die Teilnehmer selber tragen. Am 31. Januar geht die Fahrt los. Erste Aufnahme im Fernsehstudio werden am 1. Februar gemacht Die Vorbereitungen für die Fahrt laufen seit Tagen auf Hochtouren. Von der Filmgilde der Schule wurde ein Video mit den Teilnehmern gedreht. Das wird dann während der Sendung gezeigt. Dazu mussten alle Schüler und alle Lehrer mit Tigerentenfähnchen auf dem Schulhof versammelt werden. Zwei Schüler der Grovesmühler Filmgilde begleiten den Ausflug nach Göppingen und drehen ein Video über die Dreharbeiten im Studio. Von den 60 Kindern spielen fünf in der Mannschaft, die anderen sind Zuschauer. Für die Aufnahme in das Spielteam wurden vom Studio konkrete Vorgaben gemacht Die Auserwählten durften nicht kamerascheu sein, müssen eine gute Allgemeinbildung und besondere Talente haben (singen, tanzen) sowie sportlich richtig fit sein. Grovesmühle entschied sich für Eileen von Hoyningen Heune, Kerry Orlowski, Florentine Wendt, Timo Loga und Cora Helmholz. In der Sendung muss ein Kind das Lied „Geile Zeit" von „Juli" vortragen, was in Grovesmühle mit der Schulband, die auch in Göppingen dabei sein wird, fleißig geübt wird. Für die fünf Schüler der Spielmannschaft beginnt der Drehtag früher. Sie müssen in der umgebauten Turnhalle trainieren. Die Aufnahmen finden unter Live-Bedingungen statt, die Regieanweisungen müssen strikt befolgt werden. Auch für Lehrerin Marianne Groninga ist der Tigerenteclub eine Herausforderung. Sie muss Fragen aus dem Lebensbereich der Schüler beantworten, während sie über einem 70 Zentimeter tiefen Wasserbottich hängt. Der Lehrer der Spielmannschaft, die verliert, wird am Ende der Sendung in diesen Bottich getaucht. Es kann also ein nasses Vergnügen werden. Wer letztendlich baden geht, dass kann man am 1. März im Ersten und im KIKA sehen.

 

Fachabi mit der Fachoberschule

Interessante Alternative: Über die Fachoberschule zur Fachhochschulreife

Die Hochschule Harz und das Landschulheim Grovesmühle bilden eine Ausbildungsgemeinschaft, die das Bildungsniveau für die bundesweit anerkannte Fachhochschulreife sichert.

Im Mai ist es wieder so weit - die Realschulprüfungen stehen an. Aber was kommt nach dem Abschluss? Einige Schüler freuen sich, endlich praktisch arbeiten zu können und suchen sich einen Ausbildungsplatz. Doch Lehrstellen sind rar. Andere möchten mit dem Abitur die besseren Berufsaussichten nutzen und gehen weiter zur Schule und besuchen die gymnasiale Oberstufe. Voraussetzung ist der erweiterte Realschulabschluss. Es gibt aber eine Alternative, die beides verbindet: Die Fachoberschule. Unter anderem bietet das Landschulheim Grovesmühle diesen Weg für die Fachrichtung Technik und Sozialwesen an. Zugelassen werden Schüler mit einem einfachen Realschulabschluss oder einem erfolgreichen Abschluss der 10. Klasse des Gymnasiums. Das Ausbildungsziel ist die bundesweit anerkannte allgemeine Fachhochschulreife. Die Fachhochschulreife bietet die Möglichkeit eines Fachhochschulstudiums mit der dreijährigen Ausbildung zum Bachelor.
Anschließend besteht die Möglichkeit, ein Masterstudium an einer Fachhochschule oder an einer Universität zu absolvieren. Gerade deshalb ist die Fachoberschule auch eine gute Alternative für Gymnasiasten der 10. Klasse. Es bietet sich ihnen die Möglichkeit, mit stärkerem Praxisbezug zielgerichtet zum Fachabitur und somit zur Fachhochschulreife zu gelangen.
An der Fachoberschule durchlaufen die Schüler eine zweijährige Ausbildung. Im ersten Jahr arbeiten und lernen die Schüler in Praktikumsbetrieben. Im zweiten Ausbildungsjahr findet Vollzeitunterricht an der Grovesmühle statt. Das einjährige Betriebspraktikum gliedert sich im Bereich Sozialwesen in drei Phasen - drei Monate Praktikum in einem allgemeinen Betrieb, drei Monate in einem Krankenhaus und ein halbes Jahr in einer sozialen Einrichtung.
Für den Bereich Technik kommen Industrie- und Handwerksbetriebe der Metall- und Elektrobranche in der näheren Umgebung in Frage, in denen die Schüler ein Jahr lang ihre Erfahrungen sammeln. Die Arbeit im Betrieb erfolgt im Normalfall unentgeltlich. Die Schüler werden von einem beauftragten Lehrer der Grovesmühle betreut. Dieser steht den Betrieben als Ansprechpartner zur Verfügung. Um das Anspruchsniveau zu sichern, das zum späteren Besuch einer Hochschule erforderlich ist, wird der Unterricht in den allgemein bildenden Fächern durch die Lehrkräfte der gymnasialen Oberstufe erteilt. Weiterhin besteht eine enge Zusammenarbeit mit der Hochschule Harz. Unterrichtsinhalte im Bereich Informatik, Soziologie und Recht werden von Dozenten der Hochschule unterrichtet. Auch das Physikpraktikum findet an der HS-Harz statt.

 

Versicherung unterstützt Arbeit des Landschulheims

Andre Fleischhauer (Bildmitte), Wernigeröder Geschäftsstellenleiter der ÖSA-Versicherung, überraschte am Montag die Schüler der Motocross-Gilde sowie der Reitgilde des Landschulheims Grovesmühle in Veckenstedt mit einem kompletten Satz neuer Sportbekleidung. Tabea Hettler, Freizeitpädagogin der Schule, will mit den Schülerinnen und Schülern der Gilden noch in diesem Jahr erste Wettkämpfe bestreiten. Dank der schicken roten T-Shirts sowie der speziellen Jacken der Motocross-Fahrer werden die Grovesmühle-Schüler dann schon von weitem auffallen und - so hoffen sie - mit vielen Erfolgen von den Wettkämpfen zurückkehren.

Foto: Jörg Niemann

 

Offene Türen in der Grovesmühle

Großer Andrang herrschte beim jüngsten Tag der offenen Tür im Landschulheim Grovesmühle.

Veckenstedt (jni). Ein unerwartet großes Interesse rief am Sonnabend der „Tag der offenen Tür" im Landschulheim Grovesmühle hervor. Etwa 200 Besucher sorgten dafür, dass alle Parkplätze belegt waren. „Mit einer solchen Resonanz hätten wir nicht gerechnet. Wir mussten sogar Interessenten vertrösten, da in einigen Klassenstufen die kompletten Kapazitäten ausgelastet sind. Besonders gefreut haben wir uns, dass nicht nur Eltern und Kinder aus dem Harzkreis, sondern auch verstärkt aus Goslar bei uns nachfragen. Es zeigt, welch guten Ruf das Landschulheim auch in Niedersachsen genießt", resümierte der stellvertretende Schulleiter Reimund Märkisch. Da auch das Wetter mitgespielt hatte, präsentierte sich nicht nur die Schule, sondern auch deren Gilden. Die MotoCross-Fahrer zeigten ihr Können, und die Ponys luden zum Streicheln ein. Auch den in der Grovesmühle selbst hergestellten Apfelsaft gab es zum Kosten. Für Schüler und Lehrer war dies ein rundum gelungener Tag.

Foto: Jörg Niemann

 

Dank-, aus Brasilien für. „Weihnachtsgeld"

Ein Kindergarten in Brasilien - das Spendengeld aus Veckenstedt wird dort dringend benötigt.

Veckenstedt (jni): Ungewöhnliche Post ging dieser Tage im Landschulheim Grovesmühle in Veckenstedt ein. Der Absender des Briefes war Pfarrer Arnold Brack, der in Brasilien ein Kindergartenprojekt unterstützt. Die Grovesmühle ist seit Jahren Pate dieses Projekts. Während des Veckenstedter Weihnachtsmarktes starteten dessen Organisatoren eine Spendenaktion, bei der 800 Euro gesammelt wurden. Dieses Geld wurde nach Brasilien überwiesen - nun kam der Dankesbrief. Pfarrer Brack schrieb: „Von den Spendengeldern besorge ich Lebensmittel, Reinigungs-  und Schreibmaterial, bezahle die Mitarbeiterinnen und habe ständig Bauarbeiten zu erledigen. Ende letzten Jahres, haben wir im Kindergarten St  Anna den Spielplatz  neu gestaltet. Ohne die Spender aus Deutschland wäre es kaum möglich, das Werk zu erhalten."Reimund Märkisch, stellvertretender Schulleiter der Grovesmühle, besuchte vor einigen Jahren'die Dörfer und hat heute noch sehr lebendige Erinnerungen an den Besuch: „Pfarrer Bräck und seine Gemeinde betreuen fünf! Kindergärten in sehr armen Dörfern bei Jaguaripe im Bundesstaat Bahia. Die Dörfer sind nur über Feldwege ,zu-erreichen, bei,Schlechtwtter z.T. über Wochen gar nicht. Die Bevölkerung lebt dort sklavenähnlich im Einflussbereich eines Farmers", schilderte er. In-den, Dörfern gebe es in der Regel nur eine Wasserstelle, an der das Wasser braun gefärbt ist. Die Kindergärten ermöglichen den jüngsten Dorfbewohnern unbeschwertes Spielen und wenigstens eine warme Mahlzeit am Tag. „Ich bin sehr  froh, dass wir den  Menschen dort etwas helfen können. Unsere Schule wird die Verbindung mit dem Kindergartenprojekt aufrecht erhalten", erklärte Märkisch.

Foto: Reimund Märkisch

 

Auf dem Schuldach wird geklappert

Während ein Storch Restarbeiten im Nest erledigt, zeigt der andere mit verrenktem Hals, wie gut er klappern kann. Foto: Jörg Niemann

Alles neu, macht der Mai. Pünktlich zu Monatsbeginn zog ein Storchenpaar auf das Dach der Veckenstedter Grundschule. Erst vor wenigen Wochen war ihnen ein Nest hergerichtet worden. Dass es so schnell bezogen wurde, ahnte niemand.

Von Jörg Niemann

Veckenstedt. Inge Donner, die in unmittelbarer Nähe der Veckenstedter Grundschule am Kirchplatz wohnt, glaubte am 1. Mai ihren Augen nicht zu trauen. Auf dem Dach des alten Schulgebäudes landeten zwei Störche. Eine Weile schauten sie sich um, dann flogen sie auf das Dach des neuen Schulgebäudes. Dort hatten ihnen einige Veckenstedter einen schmucken Nistplatz errichtet. Als die Störche merkten, dass dieser unbewohnt war, machten sie es sich gemütlich. Inge Donner rief schnell einen Mitarbeiter der Schule an und so machte die Kunde von den beiden Neu-Veckenstedtern schnell die Runde im Ort. Die Idee, ein Storchennest auf das Schuldach zu bauen, hatte vor einiger Zeit Gert-Ulrich Buurman, der Geschäftsführer der Betreibergesellschaft der Grundschule. In Schlossermeister Detlef Brüser fand er einen Partner, der das metallene Rad zusammenschweißte und auf einer Stütze am Dach befestigte.

Schüler bauen Nest

Schüler des Landschulheimes Grovesmühle betätigten sich danach als Nestbauer. Sie flochten es aus Ästen. Dies muss ihnen bestens gelungen sein, denn das Störchenpaar hatte in den ersten Tagen kaum „Nacharbeiten" an der künftigen Kinderstube zu verrichten. Während viele Grundschüler wegen des langen Wochenendes wohl erst heute vom erfolgreichen Nestbezug erfahren, erreichte die frohe Kunde den Nestinitiator GertUlrich Buurman schon am Freitag. Detlef Brüser knipste mit seinem Handy schnell ein paar Fotos und schickte sie dem „Storchenvater". „Ich hätte nie gedacht, dass das Vorhaben überhaupt erfolgreich wird. Störche sind bei uns doch eher selten. Aber mich freut, dass ich auch einen kleinen Teil dazu beitragen konnte", erklärte Brüser.
Für die Schüler der Grundschule dürften die Hofpausen in den kommenden Wochen besonders interessant werden. Sie werden den weiteren Fortgang des Geschehens im Nest auf dem künstlichen Horst aufmerksam beobachten und hoffen, dass sie möglichst noch vor den großen Ferien junge Störche zu Gesicht bekommen. Drei bis fünf Eier werden im Normalfall von einem Storchenpaar ausgebrütet. Das Klappern der Störche dient übrigens zu deren Verständigung. In der Balzzeit ist es bei den großen Vögeln besonders oft zu hören. Und da es seit Donnerstag auf dem Schuldach relativ häufig „klapperte", sollte die Brutzeit nicht mehr fern sein.

Hintergrund

  • Der Weißstorch (Ciconia ciconia) ist eine Vogelart aus der Familie der Störche.
  • Weißstörche sind etwa 80 bis 100 Zentimeter lang und haben eine Flügelspannweite von etwa 200 bis 220 Zentimeter.
  • Er ernährt sich ausschließlich von Kleintieren wie Regenwürmer, Insekten, Fröschen, Mäusen, Fischen, Aas.
  • Gegenwärtig brüten in Deutschland etwa 4500 Storchenpaare. Die Population ist seit den 80-er Jahren wieder steigend.
  • Weißstörche sind Zugvögel, die zumeist in Afrika ihr Winterquartier beziehen. In den vergangenen Jahren endete ihr Zug oft in Spanien oder Portugal.
  • Vereinzelt überwintern Störche auch in Deutschland. Dabei handelt es sich meist um ausgewilderbe Tiere.
  • Weißstörche leben monogam, führen aber eine „Saisonehe". Sie treffen sich nach dem Winter zumeist am Nistplatz des Vorjahres wieder.
 

Mit Hacke, Harke und Spaten bauen

Gemeinsam mit ihrer Lehrerin Marianne Groninga (gelbes T-Shirt) kümmern sich die Sechstklässler des Landschulheims „Grovesmühle" in Veckenstedt um den Schulgarten. Foto: Kathleen Radunsky

Kartoffeln und Möhren, vielleicht auch Tomaten - die 6. Klasse vom Landschulheim „Grovesmühle" in Veckenstedt baut in ihrem Schulgarten eigenes Gemüse an. Doch die wenigen Gartengeräte reichen nicht aus. Deshalb bewirbt sich die Schule beim Wettbewerb „Ideen machen Schule".

Von Kathleen Radunsky

Veckenstedt. Das hoch gewachsene Gras ruft regelrecht nach einem Mäher, und die Kräuter sprießen auch nur noch wild aus dem Boden. In dem Garten des Landschulheims „Grovesmühle" in Veckenstedt ist Einiges zu tun. Zehn Beete a sechs Quadratmeter sollen auf dem verwilderten Gelände entstehen. „Dann könnten sich jeweils zwei Schüler um ein Feld kümmern", stellt sich Biologielehrerin Marianne Groninga vor. Die Mädchen und Jungen der Klassenstufe 6 widmen sich dem Thema Pflanzen und könnten im neuen Garten gut die Theorie in die Praxis umsetzen, erläutert Marianne Groninga, die seit zwei Jahren das Projekt betreut. Mit viel Eifer sind die Schüler bei der Gartenarbeit dabei. Der 13-jährige Niklas Meiringh legt z. B. nur ungern den großen Spaten aus der Hand: „Ich finde Umgraben richtig toll." Tessa Kühn schneidet gern die welken Pflanzen ab. Die 12Jährige freut sich schon riesig auf die Mohrrüben, die sie in ihrem Beet anbauen will. Ihr Klassenkamerad Kerry Orlowski hat sich vorgenommen, Tomaten zu pflanzen, und anstatt Unkraut zu zupfen, kümmert er sich lieber um den kleinen Teich. „Der muss auch regelmäßig gereinigt werden", weiß der 13-Jährige. In einer Klasse lernen im Durchschnitt 20 Mädchen und Jungen. „Damit alle etwas tun können, reichen unsere Geräte nicht aus", sagt die Lehrerin. Ein Blick in den kleinen Geräteschuppen bestätigt es: Fünf Handharken und -schaufeln sowie drei Spaten. Die doppelte Anzahl sei wohl angemessener. „Dringend brauchen wir auch einen Rasenmäher", fügt Marianne Groninga hinzu. Mit der Bastelschere könne schließlich keiner das hoch gewachsene Gras beseitigen. Und damit sich die jungen Gärtner von ihrer Arbeit erholen können, sollen ein paar Bänke auf gestellt werden. Unterricht im Grünen könnte dann eine passende Alternative zum Klassenzimmer werden. Um sich die zusätzlichen Gartengeräte leisten zu können, hat sich das Landschulheim „Grovesmühle" bei Schülerwettbewerb „Ideen machen Schule" beworb n Der von Völksstimme wid PSD-Bank initiierte Wettstreit  fördert Projekte mit bis zu 4000 Euro.

 

Die Zusammenarbeit wird fortgesetzt

Bild (v.l.n.r.): Unterzeichnung des Kooperationsvertrages zwischen Hochschule Harz und Landschuh heim Grovesmühle: Reimund Märkisch, Dr. Rolf Warnecke, Rektor Prof. Dr. Armin Willingmann und Dekan Prof. Dr. Bernhard Zimmermann.

HARZ. Vor wenigen Tagen unterzeichneten Dr. Rolf Warnecke, Schulleiter des Landschulheims Grovesmühle, sein Stellvertreter Reimund Märkisch, HochschulRektor Prof. Dr. Armin Willingmann und der Dekan vom Fachbereich Automatisierung und Informatik, Prof. Dr. Bernhard Zimmermann, eine unbefristete Verlängerung der bereits bestehenden Kooperationsvereinbarung. „Der Brückenschlag zwischen Schule und Hochschule wird auch weiterhin verstärkt in den Bereichen Technik und Informatik erfolgen, hier sind wir schon länger erfolgreiche Partner und konnten bei vielen Grovesmühler Schülern den Optimismus und die Vorfreude auf ein Studium stärken", freute sich Hochschul-Rektor Willingmann bei der Unterzeichnung in der Wernigeröder Rektoratsvilla. Am Fachbereich Automatisierung und Informatik lernen derzeit ausgewählte Schüler wie man z. B. mit der Programmiersprache Java Computerprogramme entwerfen kann. Spielerische Aspekte, wie das Bewegen „virtueller Hamster' in einem Labyrinth, gehören natürlich auch zu den abwechslungsreichen Lehrinhalten.

 

Arbeitseinsatz rund ums Kloster

Julia Schade, Annalena Schmalz, Sophie Marie Golesha, Franziska Breuste und Kathleen Eilers (von links) helfen beim Herrichten der Grünanlagen vor der Ilsenburger Schlosskirche. Foto: Jörg Niemann

Schüler der 6. Klassen der Ilsenburger Goethe-Sekundarschule sowie des Landschulheims „Grovesmühle" aus Veckenstedt sorgten am Dienstag am Kloster Ilsenburg für Ordnung. Sie bereiteten auch den geplanten Anbau an das Klostergebäude vor.

Von Jörg Niemann

Ilsenburg. Auf dem Gelände des Klosterkomplexes in Ilsenburg herrschte am Dienstag emsiges Treiben. Sekundarschüler der Goethe-Schule Ilsenburg und des Veckenstedter Landschulheims „Grovesmühle" sorgten gemeinsam mit Mitarbeitern der Klosterstiftung für Ordnung auf dem Gelände. Zum einen sollte der Anblick der Anlage verschönert und zum anderen Baufreiheit für die in Kürze beginnenden Arbeiten am Anbau an das Kloster geschaffen werden. Die Schülerinnen und Schüler legten sich kräftig ins Zeug und wurden dafür nicht nur mit einem von der Wernigeröder Kämmer-Schule gestifteten Mittagessen, sondern auch mit einer besonderen Klosterführung belohnt. Gewinner der Aktion dürften vor allem die Besucher der Klosteranlage sein, die besonders zum bevorstehenden Pfingstfest wieder zahlreich erwartet werden. Beide Schulen wurden vor kurzem in den Verein der Freunde und Förderer des Klosters Ilsenburg aufgenommen und wollen durch ihr Engagement das historische Areal aufwerten.

 

Großer Jubel im Landschulheim über hohes Preisgeld

„Wir haben gewonnen", jubeln die Schüler der 6. Klasse des Landschulheims „Grovesmühle" in Veckenstedt. Sie haben bei dem Wettbewerb „Ideen machen Schule", initiiert von Volksstimme und PSD-Bank, 1 800 Euro gewonnen. Das Preisgeld wollen die Mädchen und jungen um Biologielehrerin Marianne Groninger nun in ihren Schulgarten investieren. Auf dem verwilderten Gelände sollen zehn kleine Beete entstehen, um die sich die Schüler dann selbst kümmern. Das heißt, den Boden umgraben, Obst sowie Gemüse säen oder pflanzen und dann regelmäßig gießen bisher waren  jedoch die für solche Arbeiten nötigen Geräte knapp. "Deshalb haben   wir als erstes Spaten und Grabgabeln gekauft", berichtet Marianne Groninger. Außerdem haben die 21 fleißigen Schüler die alte mit Unkraut  durchwachsene   Erde   gegen neuen Mutterboden ausgetauscht. „Als nächstes besorgen wir    für   unsere Sitzecke eine weitere Bank,  damit  es gerade jetzt im Sommer gemütlich wird" verrät die stolze Lehrerin.    Foto: Kathleen Radunsky

 

Premiere: Wettpaddeln auf dem Schulteich

Paddelbootrennen auf dem Schulteich gab es an der Grovesmühle zum ersten Mal. Zahlreiche Schüler nutzten die Gelegenheit zu teils recht kuriosen Wettfahrten. Foto: Jörg Niemann

Veckenstedt (jni). Ein mit vielen Höhepunkten gespicktes Sommerfest wurde am Sonnabendirr Landschulheim Grovesmühle gefeiert. Kurz vor den Sommerferien lud das Team der Schule, unterstützt vom Förderverein und vielen Helfern, zu Sport und Spiel ein. In diesem Jahr gab es sogar einige Premieren. So wurde mit Unterstützung regionaler Firmen ein Verkehrsgarten auf dem Schulgelände aufgebaut, auf dem die Schülerinnen und Schüler nicht nur ihr Wissen in puncto Straßenverkehr testen konnten, sie durften den Parcours sogar durchfahren. Am beliebtesten jedoch war eine weitere Festpremiere - das Schlauchbootpaddeln auf dem Schulteich. Nachdem in den Vormittagsstunden die Schüler der Klassen fünf bis sieben ihr Können im nicht einfach zu steuernden Boot unter Beweis stellten, waren nachmittags die Großen dran. Sie hatten allerdings die gleichen Navigationsprobleme. Auch die Gilden der Schulen zeigten den Besuchern ihre Arbeit. Die Theatergilde überraschte mit einer Aufführung, die Moto-Cross-Fahrer sorgten für Aufsehen, Kutschfahrten wurden angeboten und, und und. Auch sportlich wurde viel geboten, so auf dem Beachvolleyballplatz, beim Fußballturnier, dem Torwandschießen oder beim Kistenersteigen am Kletterturm. Mit den Auftritten der zahlreichen Schulbands neigte sich der Nachmittag dem Ende zu. Am Abend waren viele Absolventen der Grovesmühle zum so genannten Altbürgertreffen an ihre ehemalige Schule eingeladen. Für alle gab es ausreichend Gelegenheit, sich gemeinsam an ihre Schulzeit zu erinnern.

 

Pilgertour durch Ilsenburgs Klostergeschichte

Theologiestudent Sebastian Krause, alias Abt Thomas, erweiterte mit seinen Führungen das Wissen der Schüler zur Geschichte des Klosters Ilsenburg. Fotos (2): Jörg Niemann

Einen erlebnisreichen Tag verbrachten am Dienstag knapp 300 Schüler aus Ilsenburg und Veckenstedt im Kloster Ilsenburg. Mit einem „Pilger-Pass" ausgestattet, informierten sie sich über die Historie des Geländes.

Ilsenburg. Auf den Spuren der Ilsenburger Mönche wandelten am Dienstag 288 Schüler der Goethe-Sekundarschule und des Veckenstedter Landschulheims Grovesmühle. Beide Schulen sind Mitglied des Fördervereins des Klosters, und bei einem Arbeitseinsatz vor wenigen Wochen wurde die Idee geboren, die Geschichte des Klosters den Schülern näher zu bringen. So bereiteten Mitarbeiter der Klosterstiftung und die Schulen einen so genannten „Tag des Klosters" als Projekttag vor. Für die Schüler gab es dabei viel Wissenswertes zu er fahren, das sie sich überwiegend selbst erarbeiten mussten. Sie erhielten einen Pilger-Pass, mit dem sie sich auf den Weg zum „Heiligen Ort" begaben. Dabei waren mehrere, mit unterschiedlichen Aufgaben gespickte Stationen zu absolvieren. Das erfolgreiche Passieren jeder Station wurde im Pilgerpass vermerkt.

„Abt Thomas" führt Schüler durch Anlage

Das bei der Pilgertour erworbene Wissen wurde durch die Ausführungen des fiktiven Abtes Thomas ergänzt. Hinter ihm verbarg sich ein ehemaliger Ilsenburger, nämlich der Theologiestudent Sebastian Krause. In schwarzer Abtskleidung informierte er über die Geschichte des Klosters und das Leben der Mönche in früheren Jahrhunderten. Mit dem Tag des Klosters endeten für dieses Schuljahr die gemeinsamen Aktionen der beiden Schulen und des Klosters. Die Projekte sollen aber auch in den kommenden Jahren weitergeführt und ausgebaut werden. Dies soll mit der weiteren Umgestaltung der Klosteranlagen einhergehen. Kurz vor den Ferien erfuhren die Schüler am Dienstag auch noch von einer kleinen Sensation, die es erst seit einigen Tagen zu bestaunen gibt:

Archäologen finden weitere Klosterreste

Bei den archäologischen Voruntersuchungen zum Bau des Funktionsgebäudes auf dem Klostergelände wurde zum Erstaunen der Forscher der vermutliche Ausgang des früheren Mönchsgrabens entdeckt. Dieser lag bislang unter einem Trümmerberg verschüttet. Wie Bernd Minnich von der Klosterstiftung informierte, zieht dieser Fund weitere Untersuchungen nach sich, die schon in Kürze erfolgen sollen. „Der Bau des Funktionsgebäudes wird dadurch zwar verzögert, aber wir arbeiten mit den Archäologen eng zusammen und hoffen, dass es bald weitergehen wird", erklärte Minnich. Martin Skiebe, Bau- und Umweltdezernent des Landkreises Harz, besuchte am Dienstag ebenfalls die Klosteranlagen und sicherte die Unterstützung der Kreisverwaltung bei den weiteren Vorhaben  zu.

 

Bestaunen die jüngsten Ausgrabungsergebnisse: Landkreis-Dezernent Martin Skiebe (links), Grovesmühle-Schulleiter Dr. Rolf Warnecke (rechts) und Bernd Minnich von der Klosterstiftung.

 

Früh übt sich, wer sein eigener Chef werden möchte

Manuela Drewitz (Mitte) vom Team der ego.-Sommerakademie begleitete Mareike Warnecke (rechts) und Jascha Kretschmer vom Landschulheim „Grovesmühle" beim Businessplanspiel. Foto: Andreas Schneider

Schüler schon früh für Existenzgründungen begeistern - das ist das Ziel von „ego.-on tour". Ein Projektteam, bestehend aus Hochschul-Mitarbeitern und   Studenten, ist derzeit in ganz Sachsen-Anhalt unterwegs, um bei Schulprojekttagen einen Einblick in dieses Thema zu geben.

Von Janet Anders

Wernigerode/Halberstadt. Auch im Sommer 2008 ist „ego.-on tour" der Hochschule Harz wieder in den Schulen Sachsen-Anhalts unterwegs, um einen kleinen Einblick in das spannende Thema Existenzgründung zu geben. In der Zeit vom 27. Mai bis 7. Juli veranstaltet das ego.-Team der Hochschule Harz fünfstündige Projekttage an insgesamt 31 Schulen, an denen für die Schüler der 10. bis 13. Klassen ausschließlich Businesspläne und Planspiele auf dem Stundenplan stehen. In Wernigerode sind in diesem Jahr die Berudsbildenden Schulen und das GerhartHauptmann-Gymnasium dabei, ein weiterer Stopp ist das Landschulheim „Grovesmühle" in Veckenstedt. Auch in Halberstadt am Käthe-Kollwitz-Gymnasium wird den Schülern die Möglichkeit geboten, eine Unternehmensgründung und die ersten Jahre der Selbständigkeit zu simulieren und sich im Team einzubringen.

Grundlagen in Betriebswirtschaftslehre

Das ego.-Projekt ist eine Aktion im Rahmen der Existenzgründungsoffensive des Landes Sachsen-Anhalt, die Schülern die Möglichkeit eröffnet, frühzeitig aktiv über eigene Geschäftsideen und Selbstständigkeit nachzudenken. Fragen wie: „Was ist eine Bilanz?" oder „Wie funktionieren Produktionsprozesse?" geben einen ersten Einblick in betriebswirtschaftliche Grundlagen und spezifische Unternehmensprozesse. Außerdem wird geklärt, wieso man etwas „abschreiben" kann und was sich wirklich „rentiert". Den Abschluss eines jeden Projekttages bildet das ego.Quiz, ein Wissenstest rund um das Thema Existenzgründung. Hier können die angehenden Jungunternehmer ihr neu erlerntes Wissen unter Beweis stellen. Den 150 cleversten Schülern aus ganz SachsenAnhalt winkt eine Einladung zur „ego.-Sommerakademie", die vom 29. bis zum 31. August an der Hochschule Harz in Wernigerode stattfindet.

 

Absolventen 2008

Die Absolventen der Fachoberschule am Landschulheim "Grovesmühle" in Veckenstedt
 
Stolz präsentieren die Zwölftklässler vom Landschulheim "Grovesmühle" ihre Abiturzeugnisse, die sie am Sonnabend im Harzer Kultur- und Kongresszentrum überreicht bekamen.
 
Die feierliche Zeugnisübergabe für die Absolventen des Landschulheims "Grovesmühle" fand im KiK Wernigerode statt. Hier abgebildet sind die Absolventen des Realschulzweiges.
 

Grovesmühler Schüler auf großer IJsselmeer-Törn

Das Landschulheim Grovesmühle bietet seinen Schülern schon seit Jahren in den Sommerferien die Gelegenheit, sich an einem Segeltörn auf dem IJsselmeer in Holland zu beteiligen. In diesem Jahr bildeten 26 Schülerinnen und Schüler die Besatzung des Seglers. Eine Woche lang waren die Veckenstedter auf dem Binnenmeer, besuchten jeden Tag in einem anderen Hafen und gaben auch als Matrosen eine gute Figur ab, wie Reimund Märkisch, der stellvertre­tende Schulleiter, nach der großen Fahrt feststellte.        Foto: privat

 

Grovesmühles Angebot ist ab sofort komplett

Fachoberschule Sozialwesen eröffnet 

Veckenstedt (jni). Das Land­schulheim „Grovesmühle" hat seine Angebote erweitert und vor wenigen Tagen eine Facho­berschule Sozialwesen eröff­net. Der Antrag wurde zu Jah­resbeginn gestellt, und kürzlich bekam die Privatschule in Veckenstedt den Genehmi­gungsbescheid. Die Fachoberschule endet mit einer Allgemeinen Fach­hochschulreife. Zugangsvor­aussetzungen sind ein Real­schulabschluss oder der Abschluss der zehnten Klasse des Gymnasiums. „Die Ausbildung stellt eine sehr interessante, praxisbezo­gene Alternative zum Abitur dar. Unterrichtet wird u. a. in den Fächern Pädagogik, Psy­chologie, Soziologie und Recht", erklärte Reimund Mär­kisch, stellvertretender Schul­leiter. Der Unterricht erfolgt zum großen Teil durch Pädago­gen der Hochschule Harz, mit der das Landschulheim „Grovesmühle" schon seit vielen Jahren eine enge Kooperation pflegt. Mit der Fachoberschule So­zialwesen ist das geplante Bil­dungsangebot der Schule voll­ständig ausgebaut und reicht von der Grundschule bis zur Hochschulreife.

 

Es gibt Notsituationen, in denen ein Handgriff Leben retten kann

Die Mitstreiter des Schulsanitätsdienstes am Landschulheim „Grovesmüh¬le" in Veckenstedt sind bei Notfällen mit ihrem Erste-Hilfe-Rucksack sofort zur Stelle (v. 1.): Fridtjof Ermentraut, Alexander Dziurzik, Ulrich junior, Tim Pape, Katharina Roye und Johannes Beier. Fotos: Ivonne Sielaff

Im Veckenstedter Landschulheim „Grovesmühle" steht Erste Hilfe auf dem Lehrplan / Lehrer Reimund Märkisch:

Von Ivonne Sielaff

Veckenstedt. Kenntnisse in der Notfallversorgung können Leben retten. Darauf weist die Bundes­arbeitsgemeinschaft Erste Hilfe immer wieder hin, die am 13. September den Internationen Tag der Ersten Hilfe ausrichtet. Das Landschulheim „Groves­mühle" in Veckenstedt (Harz­kreis) ist dafür ein positives Bei­spiel. An der Schule gibt es nicht nur einen Sanitätsdienst, dort wird Erste Hilfe sogar als Fach unterrichtet. 10.32 Uhr, Englischunterricht in der 10. Klasse. Tim Pape schaut zur Tafel. Konzentriert folgt er den Worten der Lehrerin. Plötzlich ist ein leises Rauscben zu vernehmen - der Lautspre­cher. „Dringender Einsatz für den Schulsanitätsdienst, Notfall in der Turnhalle. Bitte sofort kommen! ", lautet die Durchsage. Tim nickt seiner Lehrerin kurz zu, verlässt eilig den Raum und hastet zur Turnhalle. Seit zwei Jahren gibt es den Schulsanitätsdienst im Land­schulheim „Grovesmühle" bei Veckenstedt (Harzkreis) - einem Gymnasium mit Realschulzweig und Fachoberschule. Eingerich­tet wurde er auf Initiative der Jugendlichen selbst. „Zwei mei­ner Schüler kannten den Sani­tätsdienst aus ihren früheren Schulen", erinnert sich Reimund Märkisch, stellvertretender Schulleiter - und selbst Ret­tungssanitäter sowie ehrenamt­lich beim Deutschen Roten Kreuz tätig. „Warum gibt es das nicht auch bei uns?, fragten sie da­mals." Die beiden hätten die Schulleitung daraufhin so lange „bekniet", bis ihre Idee schließ­lich umgesetzt wurde. Inzwischen ist der Sanitäts­dienst aus dem Landschulheim nicht mehr wegzudenken. Zehn Schüler aus den Klassen 7 bis 12 sind aktiv. „Denn", so Märkisch, „Notfälle können jederzeit auf­treten - auch in der Schule. Ob Nasenbluten, Gehirnerschütte­rung, Ohnmacht oder Schnitt­wunde - unsere Sanitäter können die Situation richtig einschätzen und Erste Hilfe leisten." Nicht nur bei der Ausbildung der Schulsanitäter in der „Gro­vesmühle" spielen Erste-Hilfe ­Kenntnisse eine große Rolle. Für die Schüler der 9. und 10. Klas­sen wird Erste Hilfe sogar als Unterrichtsfach angeboten - ein­mal wöchentlich als Doppelstun­de. „Damit sind wir vermutlich die einzige allgemeinbildende Schule in Sachsen-Anhalt, an der Erste Hilfe ein Fach für alle Schüler ist", sagt Reimund Mär­kisch. Das bestätigt auch Denise Vopel von der Pressestelle des Landesverwaltungsamtes auf Volksstimme-Nachfrage. „Die Grovesmühle` ist eine staatlich anerkannte Ersatzschule, kann daher zusätzliche Fächer anbie­ten", so Vopel. „Uns ist tatsäch­lich keine weitere Schule in Sachsen-Anhalt bekannt, in der es dieses Unterrichtsfach gibt." Die Unterrichtsschwerpunkte reichen von biologisch-anato­mischen Grundlagen über The­men wie Drogen-Prävention bis zu Rechtsgrundlagen. Einen Großteil des Unterrichts machen die praktischen Übungen aus, für die es ebenfalls Zensuren gibt. Zum Beispiel stabile Sei­tenlage, Rettungsgriff, Hilfeleis­tungen bei Bewusstlosigkeit oder Herzinfarkt - auch Rettungs­schwimmen gehört dazu. „Er­fahrungen sammelt man natür­lich nur bei richtigen Einsätzen", weiß Märkisch. „Es gibt Notsitu­ationen, in denen ein Handgriff Leben retten kann. Furchtbar, dass ein großer Teil der Bevölke­rung nicht weiß, was dann zu tun ist oder Angst hat, etwas falsch zu machen." Nicht so Tim Pape und seine Mitstreiter vom Schulsanitäts­dienst. Es sei ein gutes Gefühl, in Notfällen helfen zu können, sagt der Schüler. „Dabei geht es nicht nur darum, Pflaster zu kleben", erläutert der 15-Jährige. Wichtig sei, immer die Ruhe und den Überblick zu bewahren. Der 14­jährige Alexander Dziurzik er­gänzt: „Viele stehen einfach nur rum. Dabei vergehen wertvolle Sekunden." Selbstverständlich habe es auch schon mal schwie­rige Situationen gegeben, erin­nert sich Tim. „Zum Beispiel war einmal jemand bewusstlos, und ich war als Erster vor Ort. Ich habe kurz überlegt: Was hast du gelernt? Die Handgriffe gingen mir dann ganz automatisch, von der Hand. Die anwesenden Leh­rer waren damals ratlos." Die Schulsanitäter seien im Übrigen nicht nur in der „Gro­vesmühle" im Einsatz, berichtet Reimund Märkisch. So wurden die Schüler zum Beispiel im Juni vom Deutschen Roten Kreuz be­auftragt, beim Public Viewing zum EM-Finale auf dem Wer­nigeröder Nicolaiplatz den Sani­tätsdienst zu übernehmen. Kooperation mit DRK Nicht das erste Mal, dass die Schule mit dem Roten Kreuz zu­sammenarbeitet. „Wir haben ei­nen Kooperationsvertrag mit dem DRK-Ortsverein Wernigero­de",' informiert der stellvertre­tende Schulleiter. Heidrun Ebert, Ausbildungsleiterin im DRK­ Ortsverein, erläutert: „Wir un­terstützen die Schule, stellen Schulungsmaterial zur Verfü­gung, sind, bei Tagen der offenen Tür vor Ort. Außerdem wird Herr Märkisch von uns regelmäßig fortgebildet." Die „Grovesmühle" sei die einzige Schule in der Region, mit der es eine solche Kooperations­vereinbarung gibt. „Leider", sagt Heidrun Ebert. Dabei sei es ungeheuer wichtig, dass selbst Kinder schon in Erster Hilfe ge­schult sind. „Jeder, egal wie jung, sollte wissen, wie der Notruf alarmiert wird und was in einer Notsituation zu tun ist. Unfälle passieren überall - auch zu Hau­se", betont die DRK-Mitarbeite­rin. Das Engagement des Roten Kreuzes im Veckenstedter Land­schulheim hat inzwischen sogar Früchte getragen. So sind zwei Schülerehrenamtlich in der Sa­nitätsgruppe Katastrophen­schutz tätig, einer hat inzwi­schen sogar eine Ausbildung zum Rettungssanitäter erfolg­reich absolviert. Bei der Ausbildung seiner Schüler gehe es ihm um viel mehr als nur um die Vermittlung von Erste-Hilfe-Kenntnissen, sagt Reimund Märkisch. „Die Jugendlichen lernen hier fürs Le­ben. Ihr Verantwortungsbewusst­sein, ihre Selbständigkeit und ihr Selbstbewusstsein werden ge­stärkt", so Märkisch. „Sie be­herrschen etwas, was nicht jeder kann - aber dennoch jeder kön­nen sollte. Und in Notsitu4tionen möchte doch jeder von uns, dass ihm geholfen wird."

 

500 Euro von spendablen Absolventen

Während der Spendenübergabe (von links): Stefanie Geier, Schulleiter Dr. Rolf Warnecke, Sarah-Kaye Wendt, Carolin Klaus, Martin Schufft, Ulrich Junior, Erzieherin Andrea Huchel, lobst Ehrentraut und Jan Haustein. Foto: Jörg Niemann

Überraschung im Landschulheim „Grovesmühle"

Eine ungewöhnliche Spende wurde am Montag dem Landschulheim „Grovesmühle" zuteil. Absolventen der Klassen, die im Sommer die Bildungseinrichtung verließen, übergaben Schulleiter Dr. Rolf Warnecke 500 Euro.

Von Jörg Niemann

Veckenstedt. Unerwarteten Geldregen erhielt am Montag das Landschulheim „Groves­mühle". Die ehemaligen Schü­lerinnen Stefanie Geier und.. Carolin Klaus überreichten Schulleiter Dr. Rolf Warnecke 500 Euro. Das Geld war eigent­lich für die jüngste Abschluss­feier im Juli vorgesehen. Doch die Organisatoren des Festes hatten besser gewirtschaftet als geplant. Satte 500 Euro blieben nach Abzug aller Aus­gaben in der Kasse. Die Ex­Schüler rätselten, wie sie das Geld am besten einsetzen kön­nen. Dann kam ihnen die ret­tende Idee: Wir geben es der Schule! „Wir verstehen unsere Spen­de als Dankeschön an die `Gro­vesmühle` und alle, die dazu beitrugen, dass wir eine schöne und erlebnisreiche Schulzeit hatten", erklärte Carolin Klaus in Namen aller Ehemaligen während der Übergabe. In der Bildungseinrichtung wird das Geld direkt in ein ak­tuelles Projekt gesteckt. Nach dem Ende der Sommerferien begannen ältere Schüler in Ei­genregie, einen Kellerraum umzubauen. Dieser wurde einst als Pausenraum sowie für ver­schiedene Schulfeste genutzt. In den kommenden Wochen soll daraus ein schmuckes Cafe für alle Lernenden werden. Mit der Spende der Absolventen kann dieses sogar noch attrak­tiver als vorgesehen gestaltet werden. Für die fleißigen Um­gestalter des Raums sei die Zu­wendung ihrer ehemaligen Mitschüler eine zusätzliche Anerkennung für ihre freiwil­lige Arbeit, freute sich Rolf Warnecke.

 

Gedächtniskünstler Jens Seiler in der Grovesmühle

Jens Seiler, alias „Jens, der Denker", bei seinem Auftritt im Landschul¬heim Grovesmühle.

Er beherrscht die Brockhaus-Enzyklopädie

Von Jörg Niemann

Veckenstedt. „Ich habe die 30-bändige Brockhaus-Enzy­klopädie auswendig gelernt", sagte Jens Seiler zu Beginn sei­ner Gedächtnisshow im Land­schulheim „Grovesmühle". Zwei Jahre habe er dafür ge­braucht. Zum Beweis, dass er nicht schwindele, bat er einen Gast aus dem Publikum, eines der Bücher aufzuschlagen und ein Wort herauszusuchen. Der Zuschauer entschied sich für „Lasker". Seiler sagte, dass es sich um einen Publizisten han­dele und wusste auch dessen Geburts- und Sterbejahr. Den berühmteren Schachweltmeis­ter Emanuel Lasker erwähnte er nur beiläufig. Beim einem weiteren Test beeindruckte „Jens, der Den­ker" die Anwesenden damit, dass er sich von 17 verschie­denen Personen Weihnachts­wünsche nennen ließ, die er Augenblicke später in der rich­tigen Reihenfolge den Betref­fenden zuordnete. Anschlie­ßend ließ er sich die Geburtsdaten der Zuhörer zu­ rufen. Binnen weniger Sekun­den nannte er ihnen fehlerfrei, an welchem Wochentag der Be­treffende geboren wurde. Während seines Vortrags sorgte Seiler aber nicht nur für staunende Gesichter. Er erklär­te auch die Grundlagen seines enormen Wissens - die altgrie­chische Mnemotechnik. An­hand von Bildern verbindet Seiler Zahlen und Fakten, die er schematisch in seinem Ge­dächtnis speichert. So ist es ihm möglich, komplette Bü­cherinhalte zu behalten und bei Bedarf sofort abzurufen. Seiler referierte in Vecken­stedt vor Erwachsenen und Schülern. Letzteren erklärte er verschiedene Methoden seiner Gedächtniskunst. Außerdem legte Jens Seiler auf eine Fest­stellung besonderen Wert: „Auswendig lernen hat nur Sinn, wenn man es später auch anwenden kann." Für alle Teilnehmer war die Vorstellung beeindruckend. Der Gedächtniskünstler wünschte zum Abschied vor allem den Jugendlichen „viel Spaß beim Lernen."  

 

Weihnachtsmarkt in Veckenstedt

Gelungene Überraschung: Der neue Schulchor der Grundschule am Kirchplatz absolvierte während der Weihnachtsfeier in der Martinikirche seinen ersten Auftritt. Fotos (2): Jörg Niemann

Neuer Chor überrascht mit erstem Auftritt

Zu einem großen Erfolg wurde am Sonnabend der Vecken­stedter Weihnachtsmarkt. Meh­rere hundert Besucher bum­melten über den Kirchplatz, und eine unerwartete Premiere gab es auch noch.  

Von Jörg Niemann

Veckenstedt. Noch größer und noch abwechslungsreicher als im Vorjahr präsentierte sich am Sonnabend der Vecken­stedter Weihnachtsmarkt den Besuchern. Unter der Regie des Teams der „Grundschule am Kirchplatz" sowie mit tatkräf­tiger Hilfe des Landschulheims Grovesmühle und örtlicher Unternehmen bot der Markt viel Abwechslung. Bereits am frühen Nachmit­tag bummelten einige hundert Gäste über den Platz. Die meis­ten zog es in die Kirche. Dort begann um 15 Uhr ein ab­wechslungsreiches Programm. Zunächst gestalteten dieses die Kinder der Grundschule. Weih­nachtslieder, Instrumentalstü­cke und Rezitationen wechsel­ten einander ab, bis Schulleiterin Undine Schaper eine Überraschung ankündig­te. Noch vor wenigen Tagen hatte sie erklärt, dass der erste Auftritt des neuen Schulchores erst im neuen Jahr erfolgen werde, denn viele Chorkinder seien zu sehr mit den weih­nachtlichen Proben beschäf­tigt. Doch da hatte die Schul­leiterin offenbar ein wenig geflunkert, denn zum Ende des Programms der Grundschule versammelte sich der Chor zu seinem ersten öffentlichen Vor­trag. Und die Premiere war durchaus gelungen, die kurze Übungszeit von den Kindern und ihren musikalischen Lei­tern, Annette Reitmann und Christian Hauf, optimal ge­nutzt. Die Gäste quittierten dies mit einem Riesenapplaus. Auftritte der Männerchöre aus Veckenstedt und Hasserode schlossen sich an. Auf dem Kirchplatz ging das muntere Treiben indes weiter. Die Reit­gilde der Grovesmühle lud zum Ponyreiten ein, Schüler hatten Plätzchen gebacken und ver­teilten Glühwein, gewerbliche Händlerboten weihnachtlichen Schmuck und Leckeres aus Topf und Pfanne an.

 
Der Weihnachtsmann (Detlef Jacobsen) rollt in Richtung Kirchplatz. Assistiert wurde ihm bei seiner schweren Arbeit von einem Engelchen: seiner Enkelin Caroline Keck.

Mit Spannung wurde schließ­lich der Weihnachtsmann von den Kindern erwartet. Nach Einbruch der Dunkelheit fuhr er mit einem Pferdewagen vor - begleitet von einem kleinen Engelchen. Beide verteilten Geschenke an die Mädchen und Jungen vor der Kirche. Der Abend gehörte den größeren Schülern. Ab 20 Uhr unterhiel­ten die Klassen des Landschul­heims Grovesmühle die Besu­cher in der Kirche. Der größer gewordene Weih­nachtsmarkt brachte aber auch einige Probleme mit sich. Zum einen war es für auswärtige Besucher sehr schwer, einen Parkplatz zu finden, zum ande­ren gab es Schwierigkeiten mit der Stromversorgung. Obwohl freundliche Nachbarn den Or­ganisatoren mit Energiean­schlüssen aushalfen, „wackel­ten" doch einige Sicherungen. Aber am Ende ging alles gut, und ganz Veckenstedt freut sich schon heute auf den drit­ten Weihnachtsmarkt im De­zember 2009.

 

Beim jüngsten Weihnachts­markt auf dem Veckens­tedter Kirchhof präsentierten sich auch zwei Ponys vom Landschulheim Grovesmüh­le im weihnachtlichen Out­fit. „Corax" und „Corvus" trugen lustige Mützchen, die eigens für die Köpfe der Pferde angefertigt wurden. Die Schülerinnen Leonie Hessmann und Anna En­ckel (Foto von links) boten für die jüngsten Weihnachts­marktbesucher Ponyreiten an. Der Erlös dieser Aktion wird für die Betreuung der Tiere verwendet.  (jni)