Über Uns

Aktuelles

Einschulung

Die Einschulung der zukünftigen Klassen 5a und 5b findet am...[mehr]

Was ist eigentlich ein Katta?

Ist das vielleicht ein Schneidemesser, etwas zu Essen oder...[mehr]

Wandertag der Klasse 5a

Am Freitag, den 11. Juni 2010 ging die Klasse 5a in...[mehr]

Flitzende Hamster begeistern Gymnasiasten

Gruppenbild mit „Prof": Die Schüler Matthias Heller, David Bruns, Sandra Neuhof, Lars Fiedler und Claas Lauterbach (v.l.) zusammen mit Dekan Bernhard Zimmermann von der Hochschule Harz. Foto: Winfried Borchert

Von Winfried Borchert

Wernigerode. Der Ingenieurnation Deutschland gehen die Ingenieure aus. Viele, die studieren wollen, reizt weniger die Aussicht auf einen Job als Elektrotechnik- oder MaschinenbauIngenieur. Viel mehr gefragt sind zurzeit Medizin-, Betriebswirtschafts- oder Anwaltsberufe.
Die Hochschule Harz und das private Landschulheim Grovesmühle (Kreis Wernigerode) haben der Technikmuffelei den Kampf angesagt. Die Idee: Aus Gymnasiasten und Fachoberschülern des Landschulheims werden in techniknahen Fächern Studenten. Für diesen Unterricht ziehen die Schüler der elften und zwölften Klasse jeden Dienstag in die Labore der Hochschule Harz um und werden dort von einem Professor unterrichtet. Ein schuleigener Kleinbus bringt die Gruppe vom Landschulheim in die acht Kilometer entfernte Hochschule nach Wernigerode und nach dem Unterricht wieder zurück. Ersten Erfahrungen auf beiden Seiten sind positiv. Reimund Märkisch, stellvertretender Schulleiter des Landschulheims, sagt: „Unsere Schule ist technisch sehr gut ausgerüstet, aber das Flair an einer Hochschule und die hier zur Verfügung stehende Technik sind doch etwas anderes." Professor Bernhard Zimmermann, der Dekan des Fachbereiches Automatisierungstechnik und Informatik, bringt den Gymnasiasten zurzeit die Programmiersprache „Java" nahe. Schritt für Schritt lernen die Schüler, wie das Schachprogramm eines Computers aufgebaut ist und wie man vorgeht, so ein Programm zu schreiben. Von „Rekursion" ist da die Rede, von „Backtracking" und von der Versuch- und Irrtum-Methode. Wer aber auf den Computerbildschirmen endlose Zahlen und Buchstabenkolonnen vermutet, sucht vergeblich. Stattdessen sind kleine Hamster zu sehen, die scheinbar ziellos, aber doch nach einem bestimmten Muster über kleine Planquadrate flitzen, an virtuellen Hindernissen abprallen und rotierend die Richtung wechseln, um kurz darauf ihren Lauf über die Quadrate fortzusetzen. Informatik-Professor Zimmermann reizt die Arbeit mit den jungen Studenten. „Wir gehen bewusst spielerisch vor und wollen den Schülern zeigen, was sie bei einem Informatikstudium erwartet", sagt er. Viele Abiturienten hätten völlig falsche Vorstellungen. Auch deshalb würden fast die Hälfte aller Informatikstudenten nach ein, zwei Semestern das Handtuch werfen. Wer bereits zu Studienbeginn mit „Java" programmieren kann, hat es leichter. Innerhalb von zwei Jahren lernen die Gymnasiasten so viel wie Studenten in einem Jahr. Angesichts der hohen Anforderungen eines Informatikstudiums ein wertvoller Vorsprung. Die Hochschule hat sich nicht nur Gymnasiasten geöffnet. Auch die Fachoberschüler aus Grovesmühle mit Schwerpunkt Technik bekommen seit dem vergangenen Jahr im Fach Elektrotechnik praxisnahen Unterricht in der Hochschule und nutzen dabei die Labore. Unterdessen sind die Schüler vor ihren Bildschirmen konzentriert bei der Sache. Das Programmieren allein sei nicht so sehr das Problem, sagt Claas Lauterbach. „Man muss aber sehr viel Mathe lernen." Jetzt, nach eineinhalb Jahren Unterricht in der Hochschule, ist ein Informatikstudium für ihn nicht ausgeschlossen. „Das könnte ich mir gut vorstellen", sagt er. Sein Nachbar Lars Fiedler dagegen sieht Informatik zwar als „sehr interessant" an, studieren möchte er aber etwas anderes: „Theologie". Doch auch einem angehenden Seelsorger könnte es einmal nützen, bereits tiefer in die „Seele" eines Computers geblickt zu haben,

 

Schüler verschönern ihre „zweite Heimat"

Kay Sallier und Wilfried Daniel (v. re.) waren froh, dass ihnen die Grovesmühle-Schüler am Gerätehaus halfen.

Zu einer ungewöhnlichen Aktion starteten am Montag die Internatsschüler des Veckenstedter Landschulheims Grovesmühle. Während eines so genannten sozialen Tages sorgten sie für Ordnung und Sauberkeit in der Gemeinde.

Von Jörg Niemann:

Veckenstedt. Eifriges Gewusel herrschte am Montag in Veckenstedt.  An vielen markanten Stellen des Ortes waren die 60 Internatsschüler des Landschulheims Grovesmühle mit Besen, Kehrschaufel, Harke und Malerutensilien am Werk. Sie wollten etwas für ihren derzeitigen Heimatort tun und sorgten für Ordnung und Sauberkeit.Zahlreiche Mädchen halfen in der Kindertagesstätte beim Einrichten eines neuen Gruppenraumes. Es wurde geputzt, Möbel gerückt, Spielzeug eingeräumt - kurzum der Raum für dessen für morgen geplante Einweihungsparty hergerichtet. Die Hilfe kam zur rechten Zeit, denn ansonsten hätte es das Tagesstättenteam nicht in der kurzen Zeit allein geschafft.Die Jungen des Internats waren zumeist an der frischen Luft beschäftigt. Die zentrale Bushaltestelle in der Ortsmitteerhielt einen neuen Innenanstrich, außerdem wurde sie gründlich gereinigt.Auch das Feuerwehrgebäude erstrahlt in schönstem Glanz, denn während die Kameraden zwar selbst als Retter in der Not während und nach dem jüngsten Orkantief halfen, waren die Spuren des Sturms vor ihrer eigenen Haustür immer noch nicht beseitigt. Kay Sallier und Wilfried Daniel von der Veckenstedter Wehr leiteten die Arbeit der Schüler an und waren von deren Einsatzwillen begeistert. „Es ist toll, dass uns die Schüler helfen. Sie waren trotz des miesen Wetters mit Engagement bei der Sache. Außerdem bot uns die Schule an, im Notfall erneut zu helfen. Sollten wieder einmal Sandsäcke zum Hochwasserschutz gefüllt werden müssen, dann wissen wir, wo wir anfragen können", erklärte Wilfried Daniel.Von Schmutz, Unrat und herumliegenden Ästen wurden auch der Sportplatz am Langelner Weg, der Friedhof und viele Straßenzüge in Veckenstedt befreit.Schulleiter Dr. Rolf Warnecke zeigte sich von der Aktion begeistert. „Am meisten hat mich beeindruckt, dass die Initiative von den Schülern selbst ausging. Sie wollten einfach etwas Gutes für den Ort tun, der für sie in der Zeit ihrerSchulausbildung zur Heimat geworden ist. Und das deckt sich auch mit unserer Schulphilosophie, denn wir sehen die Grovesmühle als festen Bestandteil des Ortes an", erklärte Warnecke.So waren im Vorfeld zusammen mit Bürgermeister KarlHeinz Abel Möglichkeiten gesucht und gefunden worden, wo die Schülerinnen und Schüler im Ort sinnvoll helfen konnten.

 

In der Kindertagesstätte halfen Internatsschülerinnen beim Umgestalten eines neuen Gruppenraumes.    Fotos (2): Jörg Niemann

 

Lernen im Einklang mit Tradition und Natur

Gemeinsam leben, gemeinsam lernen. Die Grovesmühler Internatskinder sind in sogenannten Heimfamilien zusammengefasst. Ihre Zimmer und auch die des jeweiligen Heimerziehers liegen im selben Flur. Fotos: Gernot Mayer-Schwinning

Das Landschulheim Grovesmühle im Nordharz bietet einen familiären Internatsbetrieb und drei verschiedene Schulabschlüsse.

Von Susanne VIETH-ENTUS

In den weitläufigen Gebäuden einer historischen Papiermühle im Nordharz ist das Landschulheim Grovesmühle untergebracht. Hier  kann  man den Realschulabschluss machen und auch das Abitur ablegen. Zudem gibt es seit diesem Schuljahr einen Berufsschulzweig, der in Kooperation mit der Hochschule Harz angeboten wird und zur Fachhochschulreife führt. Die Schule mit Internat wird in der Tradition der Landschulheime geführt, was der Geschichte des Standortes geschuldet ist. Denn auf dem Gelände der alten Mühle hatte der Begründer der deutschen Landschulheimbewegung, der Reformpädagoge Hermann Lietz, im Jahre 1914 das erste Landwaisenheim gegründet. Der Leitgedanke der Landschulheimbewegung war der, dass Unterricht und gemeinschaftliches Leben eine pädagogische Einheit bilden sollten. Was damit gemeint war, ist heute an den vielfältigen Nachmittagsangeboten abzulesen. In der Tradition von Lietz gibt es ein rundes Dutzend „Gilden", die anderswo „Arbeitsgemeinschaften" genannt werden. Die Schüler können wählen zwischen Rollenspielen nach freiem Drehbuch („Fantasy"), Klettern an der großen Kletterwand, Basketball, Schießen, Motorradfahren, Informatik, Wellness, Fitness, Gesang und Fußball. Eine weitere Arbeitsgemeinschaft bewirtschaftet das Schülercafe auch ein Internetcafe kann genutzt werden. Beim Gang über das Internatsgelände begegnen dem Besucher etliche Tiere. Da gibt es etwa einen Streichelzoo mit Ponys und Ziegen, um die sich eine Biologielehrerin mit den Schülern kümmert. Es gibt einen Gänsestall und einen kleinen Reitstall mit acht Pferden. Dies alles liegt eingebettet zwischen Feldern, Bäumen, einem kleinen Flusslauf und einem malerischen Teich. Wer das Gelände erkundet, bekommt noch mehr zu sehen. So haben Lehrer, Erzieher und Schüler in Eigenarbeit eine Remise errichtet. Hier können Schüler mit Holz arbeiten. Im Herbst etwa fertigten Schüler rustikale Holzbänke. Vom Verkaufserlös soll eine große Elektrosäge gekauft werden. Ein paar Meter weiter stößt man auf eine Außentreppe, die in einen ausgebauten Dachstuhl mit PC-Arbeitsplätzen führt. Dass heute rund 300 Schüler wieder in der Grovesmühle lernen - davon rund 75 Internatsschüler - grenzt an ein Wunder. Denn der ganze Gebäudekomplex war nach dem Mauerfall in einem erbärmlichen Zustand. Es sah so aus, als wäre die Grovesmühle als Schulstandort verloren. Vor allem die marode Gebäudesubstanz war ein Problem. Millioneninvestitionen und ein tragfähiges Konzept wurden notwendig. Lange Zeit bemühte sich die Vereinigung Deutscher Landerziehungsheime vergeblich darum, den traditionsreichen Standort im Nordharz zu retten, bis sie einen erfahrenen Internatsleiter aus Hessen fand: Gert-Ulrich Buurman, der das renommierte Marburger Landerziehungsheim Steinmühle in zweiter Generation führt. Mehr als ein  Jahr nahmen die Bauarbeiten in Anspruch. Es wurde  nicht nur alle Heizungen erneuert, sondern auch das prächtige Fachwerkhaus mit seinem alten Wappen und den verzierten Türen. Es wurde im Laufe des Jahres 1994 rekonstruiert. Bei der Wiedereröffnung des Internates ist es aber nicht geblieben. Vor einigen Jahren übernahm  Buurman noch die Trägerschaft für die Grundschule im benachbarten Veckenstedt, die andernfalls mangels Nachwuchs geschlossen worden wäre. In der Grovesmühle selbst hat sich seither auch einiges getan: Im Sommer startete die Fachoberschule in Zusammenarbeit mit der Hochschule Harz. Die Idee entstand, weil ein Teil des Informatik- und Physikunterrichts bereits an der Hochschule erteilt wird - mit guten Erfahrungen.
Wer die Schule kennen lernen will, kann das übrigens mit Ausflügen in die historischen Stadtkerne von Wernigerode und Quedlinburg verbinden oder mit einer Wanderung auf den Spuren von Heinrich Heines „Harzreise" im romantischen Ilsetal.

 

 

Tierisches Vergnügen: Nicht nur Ponnys auch einen richtigen Reitstall gibt es hier.






 

Führungsriege: Internatsgründer Gert-Ulrich Buurman(re.) sieht nach dem Rechten.

 

Enkel lernt an einer „Traumschule"

Die Mutter ist stolz auf ihre Kinder:

So wie der Direktor der Schule zur Weihnachtsfeier in seiner Ansprache ausführte, dass er stolz ist, an dieser Schule Leiter zu sein, so bin ich stolz auf meine Kinder. Sie haben es meinem Enkel ermöglicht, an dieser Schule lernen zu können. Die Weihnachtsfeier spiegelte für mich die Einmaligkeit dieser Schule wider. Nach der feierlichen Andacht in der Klosterkirche in Drübeck wurden im Schützenhaus Drübeck zwei Filme gezeigt. So konnten wir den Alltag in
der Schule, die „Gilden" bei ihrer Arbeit und eine Segelfreizeit in Holland miterleben. Auch die Theaterstücke und schuleigenen Musikgruppen sorgten für Stimmung. Ich glaube, Hermann Lietz, der 1914 dieses Landschulheim einrichtete, hätte seine Freude an dem Zusammenwirken der Lehrer mit den Schülern gehabt. Herzlichen Dank für diesen herrlichen Tag.

Helga Böttger, Ilsenburg

 

Landschulheim öffnet Türen

Schnupperstunden in der Grovesmühle

Einen Einblick in den Schulalltag gewährte am vergangenen Freitag das Landschulheim Grovesmühle bei Veckenstedt während eines Tages der offenen Tür.

Von Jörg Niemann

Veckenstedt. Ein volles Haus gab es am Freitag zum Tag der offenen Tür in der Grovesmühle. Zur Begrüßung durch Schulleiter Dr. Rolf Warnecke reichten die Sitzplätze in der Aula kaum aus. Neben dem Besichtigen der Unterrichtsräume hatten die Gäste auch Gelegenheit, das umfangreiche Freizeitangebot der Schule kennen zu lernen. Musikalischer Abschluss des Tages war ein Band-Event in der Tragluft-Sporthalle, bei der alle Bands der Schule - und dies sind inzwischen sechs - ihr Können präsentierten. Ärgerlich für die Zehntklässler: Wegen des Tages der offenen Tür fiel deren Feier zum letzten Schultag aus.

 

Dr. Rolf Warnecke (ganz rechts), Schulleiter des Veckenstedter Landschulheims Grovesmühle, begrüßte am Freitag zum Tag der offenen Tür zahlreiche Gäste in der Aula der Schule. Diese war bis auf den letzten Platz restlos gefüllt. Viele Gäste besichtigten danach die Schule.    Foto: Jörg Niemann

 

Abi 2007 - die Absolventen vom Landschulheim Grovesmühle, Veckenstedt


12. und 13. Klasse des Gymnasiums:Sebastian Abel, Marianne Alisch, Bert Braasch, Lars Fiedler, Uwe Hasenbalg, Claas Lauterbach, Susanne Marquardt, Sandra Neuhof, Felix Oppermann, KayPommer, Natalie Rettig,Christian Schlegel, Maria Sperling, Christiane Steffen, David Bruns, Chris Goller, Bettine Hofmann, Zora Kolb, Kristin Könnecke, Nicolas Krampe, Freda Ziegler, Sebastian Böck, Philipp Felgendreff, Christopher Hahne, Matthias Heller, Andreas Hofmann, Ina Richter, Michel Sallier, Ramona Schott, Marian Wachsmuth, Maria Waßmus, Johannes Bosse, Wencke Dammann, Markus Esslinger, Franziska Gallun, Karoline Gerhardt, Radina Dammann, Anna Kühlmann, Tino Lehmann, Leonhard Leyh, Christian Meier, Vanessa Nentwich, Christoph Schaper, Philipp Schulz, Hannes Schwindt, Norman Uehre und Victoria Wernecke.
Foto: Matthias Bein

 

Realschule 2007 - die Absolventen vom Landschulheim Grovesmühle, Veckenstedt

Jan Augustin, Friedrich Drees, Luca Falke, Tobias Giesel, Silvia Görgens,
Jan Haustein, Michael Hindermann, Eric Hübner, Carl Hurek, Ulrich junior, Moritz Krahl, Max Kunze, Christoph Leirer, Chris Meyer, Moritz Schaller, Martin Schufft, Norman Strzelecki, Robert Otte und Timo Glass.    Foto: Jens Müller

 

Schulsanitäter bei Unfällen zur Stelle

Zeigte sein Können in Erster Hilfe: Der Schulsanitätsdienst der Grovesmühle.

Eingerahmt durch die Zeugnisausgaben der Realschüler in der Veckenstedter Kirche und den Abiturball im Kunst- und Kulturzentrum (KiK) in Wernigerode, feierten die Mädchen und Jungen des Landschulheims Grovesmühle ihr traditionelles Sommerfest.

Veckenstedt (jmü). Neben Pferdevorführungen, LineDance, Theater und Fahrten mit dem schuleigenen Pony wagen waren auch die Vorführung des Schulsanitätsdienstes (SSD) dicht umlagert. Dabei wurde mit Unterstützung des Deutschen Roten Kreuzes (DRK) aus Wernigerode die Notfallversorgung eines Patienten sehr realistisch dargestellt. Es kam vor allem darauf an, dass der Schulsanitätsdienst - ihm gehören besonders qualifizierte Schüler zwischen 14 und 19 Jahren an, die sich regelmäßig treffen und üben - den Betroffenen bis zum Eintreffen des Rettungsdienstes entsprechend versorgt. „Hier wird nach den aktuellen Regeln der Ersten Hilfe, die sich zum 1. Januar 2007 teilweise geändert haben, vorgegangen. Außerdem wird ein Protokoll ausgefüllt und dem Rettungsdienst mitgegeben, auf dem die persönlichen Daten des Betroffenen, Verletzungen und die Erstversorgung notiert werden", beschreibt der stellvertretende Schulleiter Reimund Märkisch das Vorgehen seiner Schützlinge. Die Arbeit des Schulsanitätsdienstes sei umso wichtiger, da laut jüngsten Studien eine qualifizierte Erste Hilfe die folgende Krankheitszeit deutlich verkürzt, aber auch, weil die Grovesmühle kaum unter 15 Minuten vom Rettungsdienst Wernigerode erreicht werden kann. „Gott sei Dank treten solche Notfälle zwar ausgesprochen selten auf, aber auch für die Schüler des SSD ist es wertvoll, da in einer Zeit schwindender Werte soziale Kompetenz trainiert wird", so Märkisch. Solide Kenntnisse der Ersten Hilfe würden aber auch im sonstigen Leben weiterhelfen.

 

Die Ponys des Landschulheims Grovesmühle waren auch zum Sommerfest wieder die Lieblinge der Schüler und ständig dicht umlagert.    Fotos (2): Ralf Groß

 

Nijmegen-Marsch: Grovesmühler mit königlichem Orden ausgezeichnet

Der alljährliche NijmegenMarsch ist in den Niederlanden ein großes Ereignis in Deutschland kennt man ihn kaum. Um das zu ändern. begaben sich sieben Grovesmühler Schüler mit ihrem Lehrer Jozi Wutte auf die etwa 200 Kilometer lange Tour.

Von Jörg Niemann

Veckenstedt. ' Zum 91. Mal startete im Juli der legendäre Nijmegen-Marsch. 200 Kilometer sind an vier Tagen von den Wanderern zu bewältigen. In diesem Jahr startete auch eine Gruppe der Veckenstedter Schule „Grovesmühle" bei dieser langen Tour. Sieger gibt es keine, durchhalten ist gefragt. Denn wer nach vier Tagen schließlich am Ziel ankommt, ist ohnehin Sieger - er hat den eigenen „inneren Schweinehund" bekämpft. Angeboten wird der Marsch - ähnlich zahlreicher Laufveranstaltungen im Harz - für mehrere Streckenlängen. Neben den Harzer Schülern begaben sich tausende Einzelstarter, aber auch Reservisten und aktive militärische Formationen verschiedener Armeen auf den Wanderkurs. Insgesamt starteten 39000 Teilnehmer. Einige bewältigten nur einen 30 bis 50 km langen Tagesmarsch. Anders die Grovesmühler, sie hatten sich für die 200 Kilometer lange Gesamtstrecke angemeldet. Montags reisten sie in Nijmegen an, übernachteten in einer Garage und sammelten Kräfte für den tags darauf beginnenden ersten Abschnitt des langen Marsches. Schon zu nächtlicher Stunde wurden die letzten Vorbereitungen getroffen. Waschen, Zähne putzen, Füße abkleben, um Blasen zu vermeiden. Dann ging es zum Startort. Der Regen hatte aufgehört. Gemeinsam ging es morgens um 4 Uhr auf den ersten Tagesabschnitt. Marschiert wurde am ersten Tag auf vielen Deichen, Schatten gab es kaum. Nach vier Stunden Marsch brannte die Sonne, aber noch lag das Ziel in weiter Ferne. Am Nachmittag war es aber geschafft: 13 Stunden nach dem Start ist der letzte Grovesmühler glücklich, aber völlig geschlaucht im Ziel. Nun war erst mal Ruhe angesagt. Die unvermeidlichen Blasen wurden behandelt, Gelenke eingecremt. Dann gab es Abendessen - um 20 Uhr endete der erste Tag im Schlafsack. Mittwochs startete der zweite Tagesabschnitt. Das Grovesmühler Team ist um einen Starter kleiner geworden. Die Blasen an den Füßen forderten von ihm ihren Tribut. Der Rest marschierte weiter. Diesmal geht die Tour durch viele Ortschaften. Überall werden die Wanderer von den Einwohnern freudig begrüßt. Sie reichen ihnen Wasser, Süßigkeiten, Obst. Musik und Jubelrufe ohne Ende gehören ebenfalls zum Empfangsprogramm. Das fördert die Motivation. Diesmal schaffen es die Harzer, bis 14.30 Uhr im Ziel zu sein.

Eine niederländische „Bergwertung"

Donnerstag: Der dritte Tag ist angeblich der härteste. Die Schmerzen werden immer größer, aber auch das Ziel kommt immer näher. Dazu wartet am Nachmittag nach holländischem Verständnis eine „Bergwertung". Es wird über einige Hügel marschiert. Da kennen die Harzer ganz andere „Berge" - um 13 Uhr sind sie bereits im Ziel. Freitag, letzter Tag: Jetzt kann eigentlich nichts mehr passieren. Alle sind gut motiviert und wollen auf jeden Fall durchhalten. Gleich zu Beginn legen die Grovesmühler ein ordentliches Tempo ein, schaffen es vor den großen Tross und marschieren weit vorn. Zehn Kilometer vor dem Ziel gibt es die allerletzte Pause, danach wird zum Endspurt angesetzt. In einem Tempo wie nie zuvor legen die Harzer den letzten Abschnitt zurück, getragen von den begeisterten Jubelrufen tausender Zuschauer, die sie im Ziel mit Blumen, Luftballons und Jubelrufen empfangen. Um 12.45 Uhr sind die Veckenstedter im Ziel. Gerade noch rechtzeitig, denn eine Stunde später gab es einen nicht enden wollenden Wolkenbruch. Der blieb ihnen erspart. Glücklich, mit Schmerzen am ganzen Körper und gewaltig wunden Füßen haben sie es geschafft. Zum Abschluss gab es die schwer verdienten Orden (siehe Hintergrund).
Am Abend feierte die Stadt Nijmegen zu Ehren der Wanderer einen so genannten „Blasenball", ein riesiges Stadtfest. Doch das reizt die Jungen nicht mehr. Sie waren froh, die Beine hochlegen zu können. Sonnabend stand die Rückreise an. Staus auf der Autobahn gab es nicht. Am Nachmittag erreichten alle wieder das Schulheim Grovesmühle, in der die Schüler bereits von
ihren Eltern erwartet wurden.

Hintergrund

  • Der Nijmegen-Marsch ist die größte Wander- und Walkingveranstaltung der Welt.
  • Die erste Wanderung wurde 1909 mit 300 Teilnehmern gestartet, heute sind es alljährlich 40 000 bis 50 000 Starter aus vielen Ländern.
  • Start und Ziel sind an jedem Tag die gleiche Stelle. Die Routen sind so ausgewählt, dass sie in etwa ein vierblättriges Kleeblatt bilden.
  • Die Auszeichnung bei Bestehen des Marsches wurde von der niederländischen Königin als Orden anerkannt und gibt es in mehreren Stufen. In Deutschland genießt das Viertagekreuz als Auszeichnung ausländischer Staatsoberhäupter auch als offizieller Orden Anerkennung.
 

Sanitätsdienst erhält neues Ausbildungsmaterial

Veckenstedt(jni) Der Schhulsanitätsdienst im Landschulheim Grovesmühle ist aus den Kinderschuhen heraus. Inzwischen bilden sich etwa zehn Schülerinnen und Schüler in der Gruppe weiter und haben zum Teil schon beachtliche Abschlüsse erzielt. Friedrich Drees nutzte seine Sommerferien zu einer vierwöchigen Weiterbildung und darf sich nach erfolgreich bestandener Prüfung Rettungshelfer nennen. Im Klartext heißt dies, dass er als zweiter Mann Einsätze von Rettungswagen fahren darf. Mitschüler Ulrich Junior qualifizierte sich kürzlich zum Sanitätshelfer. Um die Arbeit weiter zu forcieren, hat die Schule einen Förderantrag beim Land gestellt, der positiv entschieden wurde. Mit Unterstützung eines Apothekers, des Fördervereins der Schule und den Fördergeldern des Landes wurde Ausbildungsmaterial im Wert von 2 500 Euro angeschafft. Dafür bedanken sich die Schüler mit ihrem „Chef", dem stellvertretenden Schulleiter und nebenberuflichen Rettungssanitäter Raimund Märkisch, ganz herzlich.

 

Zu den Schulsanitätern gehören (vorn von links): Tim Pape und Ulrich Junior sowie (hinten von links) Johannes Beier, Katharina Roye, Diane Krämer, Friedrich Drees, Fridtjof Ermentraut, der stellvertretende Schulleiter Raimund Märkisch sowie Alexander Dziurzik. Foto: Jörg Niemann

 

Ein für alle lohnender „Blick über den Zaun"

Die Grovesmühler Lehrer und ihre Gäste werteten am Freitagnachmittag die Ergebnisse des Hospitationstages in der Aula aus. Foto: Jörg Niemann

Veckenstedt (jni). Zahlreiche Lehrer aus verschiedensten Schulen der Bundesrepublik gaben sich am vergangenen Freitag im Veckenstedter Landschulheim Grovesmühle die Klinke in die Hand. Sie alle unterrichten an Schulen, die sich in einem Netzwerk namens „Blick über den Zaun" zusammengeschlossen haben.

„Abgucken" ist ausdrücklich erlaubt

„Zu unserem Netzwerk gehören etwa 60 Schulen aus dem gesamten Bundesgebiet. Ziel unserer Arbeit ist ein offener Gedanken- und Ideenaustausch", erläuterte Klaus von Orlikowski, Lehrer an der Grovesmühle, das Ziel der Vereinigung. Im Klartext heißt dies „Abgucken ist erlaubt". Die Schüler täten dies sicher gern in ihren Klassenarbeiten und Klausuren, nur das Abgucken bezieht sich lediglich auf die pädagogische Arbeit. Doch einige Schüler der Grovesmühle waren an dem jüngsten Workshop der Lehrer aktiv beteiligt. Sie bekamen nämlich einen „Schatten".

Schüler bekommen einen „Schatten"

Dies bedeutet nichts anderes, als dass die Schüler eine zeitlang von für sie fremden Lehrern beobachtet wurden. Natürlich mit Einverständnis der Schüler. Ziel dieser Aktion war es, dass Lehrer die Schule aus dem Blickwinkel der Schüler kennenlernen. Andere Pädagogen tauschten sich zu Lerninhalten und -konzepten aus oder verglichen Lehrmittel an der Grovesmühle mit ihnen zur Verfügung stehenden Materialien. Insgesamt sollte dieser außergewöhnliche Hospitationstag das Verständnis von Schülern und Lehrern fördern und Ideen für die künftige Lehrarbeit geben. Bis zum Mittag wurden individuelle Hospitationen vorgenommen, am Nachmittag trafen sich alle Gäste in der Schulaula, um ihre Erfahrungen auszutauschen. Und dabei stellte sich heraus, dass der Tag allen etwas gebracht hat, denn schließlich lernen auch Lehrer tagtäglich neu dazu. Zur Schulvereinigung „Blick über den Zaun" zählen übrigens nicht nur Schulen in freier Trägerschaft wie die Grovesmühle in Veckenstedt, sondern auch zahlreiche staatliche Schulen - von der Grundschule bis zum reinen Gymnasium - sowie Berufs- und Fachschulen.

 

 

17-Jähriger erinnert an Grenzöffnung

Christoph Lehmann hielt die Festrede in Stapelburg.

Etwa 250 Menschen von dies- und jenseits der Ecker trafen sich am Sonntagnachmittag an der Landesgrenze, um an die Grenzöffnung zwischen Stapelburg und dem Eckertal am 11. November 1989 zu erinnern. Die Gedenkansprache hielt der 17-jährige Wernigeröder Christoph Lehmann.

Von Jörg Niemann

Stapelburg. Am Grenzdenkmal zwischen Stapelburg und dem Eckertal wurde am Sonntagnachmittag der Eröffnung der Grenze am 11. November 1989 gedacht. Nachdem in den ersten Jahren dieses Gedenkens vor allem die Schützenvereine als Organisatoren fungierten, ist dies inzwischen wechselseitig auf den Stapelburger Gemeinderat und den Bad Harzburger Stadtrat übergegangen. In diesem Jahr organisierten die Stapelburger die Gedenkveranstaltung. Schwierig gestaltet sich inzwischen die Wahl eines Redners, denn es sollen nicht immer die selben sein, sind sich die Organisatoren einig. Die Stapelburger hatten aber Glück, dass mit Matthias Kroker ein Geschichtslehrer am Landschulheim Grovesmühle in ihren Reihen ist. Und er schlug vor, den Wernigeröder Gymnasiasten Christoph Lehmann mit der Festrede zu betrauen. Diese Idee passte zum Anlass des Treffens, denn die Grenzöffnung wurde in diesem Jahr „volljährig" und so sollte ein gleichfalls 18-Jähriger die Festrede , halten. Christoph Lehmann war sogar noch ein wenig jünger, wurde erst nach der Öffnung der Grenze geboren, hat sich aber intensiv mit der Thematik beschäftigt. Seine weitgehend selbst erarbeitete Ansprache war daher teils von Ereignissen geprägt, die er aus dem Fernsehen, aus Dokumentationen oder vom Erzählen Älterer her kennt. Und gerade darin lag der beabsichtigte Reiz seiner Worte. Der Gymnasiast beleuchtete die aktuellen Fragen der Einheit - mit all ihren Vorteilen, aber auch ihren zahlreichen Problemen. Christoph Lehmann erklärte zum Abschluss seiner Rede, dass er sich gern und mit Achtung derer erinnert, die damals den Weg zur Freiheit ebneten. „Für uns Jugendliche ergibt sich die Aufgabe, die Reste der so genannten Mauer in den Köpfen zu beseitigen", schloss er seine Ausführungen.
Für seinen Vortrag bekam Lehmann nicht nur viel Applaus, sondern auch viele anerkennende Worte. Schließlich war es die erste große Rede in seinem noch jungen Leben, und diese meisterte er mit Bravour. Für nachdenkliches Schmunzeln unter den Besuchern der Gedenkveranstaltung sorgte die schwarz-rot-goldene Fahne, die hoch über dem Grenzdenkmal wehte. Der farblich hervortretende Mittelkreis ließ erahnen, dass der Stoff einmal ein Emblem trug. Aber vielleicht machte gerade dies den Reiz des Erinnerns aus. Doch auch ein anderes Problem verdeutlicht, dass es mit der deutschen Einheit im Detail noch ein wenig hapert: Zur Gedenkveranstaltung wird die bundesdeutsche Fahne stets von den Landesfahnen Sachsen-Anhalts und Niedersachsen flankiert. Alljährlich gibt es bei den Harzburgern ein Problem. Im Bestand der dortigen Verwaltung existiert keine gleichgroße Fahne, wie auf sachsen-anhaltischer Seite. Und protzen will man ja auch nicht. Daher bringt Bad Harzburgs Stadtratspräsident Wolfgang Kullig alljährlich seine private niedersächsische Landesfahne mit nach Stapelburg.

 

Etwa 250 Besucher aus Ost und West versammelten sich am Sonntag am Grenzdenkmal, um der Öffnung der Grenze an der Ecker vor 18 Jahren zu gedenken.    Fotos (2): Jörg Niemann

 

Schüler führen Musical nach Dickens auf

Veckenstedt (jni). Das Weihnachtsmusical „Mr. Scrooge" nach Motiven einer Erzählung von Charles Dickens wird am Sonnabend, 15. Dezember, um 18 und um 20 Uhr in der Veckenstedter Martinikirche aufgeführt. Die Geschichte des Musicals zeigt von der Wandlung des geizigen reichen Mannes, für den Weihnachten lediglich „Humbug" bedeutete. Die Aufführung ist eine Koproduktion des Veckenstedter Landschulheims Grovesmühle (Instrumente und Gesang - Leitung: Christian Hauf) und des Stadtfeld-Gymnasiums Wernigerode (Chor - Leitung: Susanne Ristau). In weiteren Rollen sind auch Mädchen und Jungen der Grundschule am Kirchplatz Veckenstedt zu erleben - allerdings nur in derAufführung um 18 Uhr. Die Abendvorstellung wird ohne die Kinder stattfinden.Das gemischte Ensemble aus Wernigeröder und Veckenstedter Schülern plant mehrere Auftritte, darunter die beiden am kommenden Sonnabend. Weitere Gastspiele sollen in den kommenden Tagen in Darlingerode und Wernigerode folgen.Vor der Musicalaufführung in der Kirche veranstaltet die Grundschule am Kirchplatz aber auch noch einen Weihnachtsmarkt. Dieser findet im Bereich der Schule, also in unmittelbarer Nähe der Kirche statt und öffnet um 16 Uhr. Bis zum Beginn des Musicals haben die Gäste genügend Zeit, sich von den Marktangeboten überraschen zu lassen.

 

Mister Scrooge: „Weihnachten ist Humbug"

Während der Premiere des Musicals "Mister Scrooge" in der Veckenstedter Kirche.

Drei Schulen an interessantem Projekt beteiligt

Im Sommer dieses Jahres „brüteten" die Musiklehrer Susanne Ristau (StadtfeldGymnasium) und Christian Hauf (Landschulheim Grovesmühle) eine Idee aus. Sie wollten mit ihren Schülern das Musical „Mister Scrooge" inszenieren. Sonnabend gab es in Veckenstedt die Premiere.

Von Jörg Niemann Veckenstedt.

Es ist nicht außergewöhnlich, dass sich Schulen zu gemeinsamen Projekten zusammenschließen. Neu ist allerdings, dass dies zwei Einrichtungen aus verschiedenen Orten mit unterschiedlicher Trägerschaft tun. Und überraschend kam hinzu, dass auch unterschiedliche Schultypen gemeinsam etwas auf die Beine stellen. Die Idee dazu stammt von Susanne Ristau, die neben dem Stadtfeld-Gymnasium und dem Landschulheim Grovesmühle auch noch die Grundschule am Kirchplatz in das Musical um „Mister Scrooge" einband. Gleich zwei Aufführungen gab es am Sonnabend in der Veckenstedter St. Martini-Kirehe. In der ersten Vorstellung wirkten auch die Grundschüler mit, die bei der Abendveranstaltung allerdings schon im Bett lagen und von ihrem großen Erfolg träumten. „Mister Scrooge" entstammt einer Erzählung von Charles Dickens. Das Stück handelt von einem reichen Mann, für den Weihnachten nur Humbug ist. Sein Charakter ist gekennzeichnet von Hass, Geiz und Egoismus. Nachts erscheinen ihm drei Geister, und ein Sinneswandel setzt bei ihm ein. Steve Pogson vertonte die Geschichte zu einem Musical und bot damit den idealen Rahmen, um die vielfältigen musikalischen Talente der Schulen in Einklang zu bringen. Das Stück gestalteten der Stadtfeld-Schulchor „Nova Cantica", die Klasse 5b des Landschulheims, der SchülerLehrer-Chor der Grovesmühle sowie das Instrumental-Ensemble der Veckenstedter Schule, in dem Lehrer und Schüler gemeinsam musizieren. Für die szenarische Umsetzung sorgte Madlen Groß von der Grovesmühle. Neben einem Riesenapplaus in der gut gefüllten Kirche gab es auch eine Spendenaktion, die einen Reinerlös von 600 Euro für den Patenkindergarten der Grovesmühle in Brasilien einbrachte.