Menschenrechtspreisträgerin Anna Hackl in der Grovesmühle
Am Donnerstag, 18. Februar besuchte die Menschenrechtspreisträgerin Anna Hackl die Grovesmühle, um den Schülern der 10., 11. und 12. Klasse ihre Lebensgeschichte nahe zu bringen.
Anna Hackl erlebte eines der grausamsten Kapitel der österreichischen Geschichte, die Mühlviertler Hasenjagd. Nur wurden hier keine Hasen gejagt, sondern 500 Häftlinge, die 1945 aus dem Konzentrationslager Mauthausen geflohen sind. Anna Hackls Familie hat damals zwei Flüchtlinge, Micheal und Nikolai, auf dem eigenen Hof versorgt und versteckt. Drei Monate musste die damals 14-Jährige Anna in Todesangst ausstehen. Die SS und Volkssturm durchsuchten mit Hunden den Hof, doch wie durch ein Wunder wurden die beiden Flüchtlinge nicht entdeckt.
Nun ist die 79-Jährige Zeitzeugin unermüdlich in Schulen unterwegs, um jungen Menschen von ihrer Geschichte und von ihrer mutigen Mutter zu erzählen. Sie will Mut machen und den jungen Menschen etwas auf ihren Lebensweg mitgeben.
Links:
www.mauthausen-memorial.at

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